baboonshowOMG! Wo soll ich da bloß anfangen, auf gar keinen Fall jedenfalls mit einer Abk. :haha: Ne, jetzt mal ganz im Ernst, es ist schon wieder so viel passiert und ich weiß einmal mehr gar nicht wo mir der Kopf steht. Gerade eben war ich zumindest gefühlt noch in Costa Cordalis und jetzt gibt’s schon wieder Spekulatius im Regal, selbst in den gut sortierten Bioläden der Stadt, wird gemunkelt. Kurzum, das Jahr neigt sich schon wieder fast  dem Ende, zumindest zieht der Herbst langsam aber sich ein, und es ist soviel passiert. Von hoch erfreulich bis mehr als schade, war wirklich alles dabei. Apropos, auf diesem Wege möchte ich gern (Anm. der Redaktion: nein, ich möchte niemand für die IceBucket Challenge nominieren!) meine Lieben, die leider immer mehr werden dort droben in den Wolken zwischen den ganzen Sternlein grüßen. Im Speziellen geht das raus an mein nunmehr schon länger als einem Jahr verstorbenes Tantchen, die mir auch nach ihrem Tod ein besseres Leben ermöglichst, als ich es eigentlich verdient hätte. Und jetzt leider auch noch an meine Omi, die uns wohl ebenfalls verlassen hat letzte Woche, wie ich diese Woche erfahren durfte/musste. Grüß’ mir bitte Opi ganz lieb und passt schön auf euch auf da oben. Ich bin froh, dass ich letztes Jahr doch noch über meinen Schatten gesprungen bin und dich persönlich besucht habe. Ich hab’ euch alle immer sehr geschätzt und mich stets bei euch geborgen gefühlt. Dies ist mir ohnehin ein sehr großes Anliegen und ein paar Kindheitsmomente werde ich wohl nie vergessen, dazu gehört auch das Gefühl, wenn mich meine liebe Omi am Wochenende, beim Besuch am Bodensee, aus der Badewanne geholt und mit dem “harten” Handtuch abgerubbelt hat, damals gab’s wohl noch keinen Weichspüler oder er wurde zumindest nicht so häufig verwendet. Wer weiß, vielleicht wäre es mir sonst auch nicht so in Erinnerung geblieben, denn manchmal muss erst sehr unsanft werden, bevor sich ein wohliges Gefühl einstellt. Ich bin jedenfalls sehr dankbar für all diese schönen Momente :nerd: Doch, nachdem ich jetzt mal wieder ganz offen hier und jetzt mein Herz ausschütte, möchte ich zu den erfreulicheren Themen kommen. Eins davon begleitet mich ebenfalls schon seit Kindertagen und das ist die Musik. Auch wenn ich Trottel, ich muss es leider so sagen, immer wieder mit dem Gedanken gespielt habe, nicht zuletzt weil ich schon früh der Meinung gewesen bin meinen Gedanken mit Hilfe von Instrumenten besseren Ausdruck verleihen zu können, hab’ ich es nie durchgezogen und wirklich eins erlernt :uih: Ich möchte das nach wie vor und werde es auch hoffentlich noch nachholen, steht jedenfalls auf meiner ewigen 2DoListe. Und auch wenn ich für alles, oder zumindest fast alles, immer etwas länger brauche, erreicht habe ich meine Ziele bis dato nahezu alle :D Denn 1 ist bei mir ungebrochen, mein Wille. Manchmal fehlt mir vielleicht die Kraft, ein anderes Mal der Mut und hin und wieder auch die Zeit, aber genau dann gilt es tief ein- und auszuatmen, sich auf seine Stärken zu besinnen, aus seinem Glauben, nicht nur an sich selbst, zu schöpfen und sich frisch gestärkt ans Werk zu machen, es ist NIE ZU SPÄT. Übrigens eins meiner Lieblingslieder der Die Ärzte, also ohne “NIE”, auch wenn es ganz bestimmt zahlreiche bessere gibt, aber damit schlage ich (natürlich nur im übertragenen Sinne) die Brücke vom Lebensalltagsgesülze hin zur besten Droge – Musik.

Es ist jetzt zwar schon ein paar Tage her, aber das diesjährige Open Flair in Eschwege wird mir ebenfalls noch sehr lange in positiv(st)er Erinnerung bleiben und muss auch hier dringend erwähnt werden. Bei der Fahrt überkam mich zwar, neben all der Vorfreude, auch ein mulmiges Gefühl, weil Eschwege die Heimat einer Band ist, mit der ich sehr viel verbinde und die mich auch eine lange Zeit begleitet hat, aber nach dem Aufenthalt eben dort, sind mir viele Facetten der Bates noch viel bewusster geworden. Das Festival feiert heuer ein Jubiläum, denn es besteht bereits seit 30 Jahren, was eine sehr lange Zeit für derartige konspirative Treffen ist, jetzt mal abgesehen von Woodstock. Aber sieht man(n) mal ab von diesen ganzen berauschten “Jugendlichen” die sich statt Töne in die Ohren, lieber Alkohol in die Kehlen gekippt haben, was immer wieder zu Brunftschrei ähnlichen Lauten führte, dann wird einem dieses langjährige Bestehen in dieser traumhaften Atmosphäre sehr schnell klar. Denn trotz dieser grenzdebilen Party-um-jeden-Preis-Süchtigen, die ausversehen nach Eschwege statt nach Frankfurt Hahn gefahren sind, dort einen unverschämten Haufen Müll produzieren, diesen nicht wieder beseitigen, sich einen Scheiß für Musik und dafür umso mehr für Rauschmitel jedweder Art, “dicke Titten mit Kartoffelsalat”, die Onkelz und das leider nach wie vor nicht (stark genug) vom Scheinwerfer geblendete Freiwild interessieren, greift schlichtweg eine jede Hand in die andere. Von der kleinsten Aushilfe, über die vielen freiwilligen Helfer, die Klofrauen und-männer und sogar die Securities ist das alles TOP organisiert, stets freidlich, humorvoll, hilfsbereit und schlichtweg JEDEM zu empfehlen. Selbst den jungen Familien sei gesagt, dass es hier problemlos möglich ist mit der kleinen Familie zu campen und dennoch einfach großartigen Bands zu lauschen. Und das alles in einer hessischen Altstadt-Idylle, eine wahre Art des Kurzurlaubes, die ich nicht nur empfehlen, sondern euch wirklich ans Herz legen will, nicht zuletzt, weil auch wirklich viel für die Kids angeboten wird :cool: Um alle Eindrücke widerzugeben, müsste ich vermutlich einen eigenen Blog schreiben, aber ich lasse lieber einmal mehr meine digital gebannten Momentaufnahmen für sich bzw. mich sprechen. Leider wurde es mir, auch nach mehrfachem Versuch, verwehrt meine Kamera mit zu den Konzerten zu nehmen, daher findet ihr lediglich Handy-Schnapschüsse, die teilweise sogar verwackelt sind, aber einfach am besten nachvollziehen lassen, was für einen riesigen Spaß man/Frau dort haben konnte und auch hatte und was für eine megageile Atmosphäre dort geherscht hat, in diesem Sinne.

 

Ich wünsch’ euch was und hoffe, dass ich mich demnächst wieder regelmäßiger hier verfallustieren kann, die letzten Wochen waren leider einmal mehr äußerst stressig, aber ich hab’s überstanden, komme immer mehr an in der neuen/alten Heimat und habe euch nicht vergessen, ganz im Gegenteil. Passt schön auf euch auf und genießt die Show, die sich Leben nennt…

:love: eure holzma.de

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