graveltonesich bin noch einen Nachtrag schuldig, nicht zwingend euch, aber zumindest mir selbst. Ich wollte den folgenden Text schon bereits direkt nach dem Konzert schreiben, zu dem Zeitpunkt war ich zwar komplett euphorisiert, aber schlichtweg nicht mehr in der Lage zu posten. Und danach, da hätte ich zwar wieder schreiben können, dachte aber, dass ich die Eindrücke nicht mehr authentisch rüberbringen können würde. Doch jetzt, nach längerem Überlegen, habe ich mich dazu entschieden dieses Ereignis nicht unkommentiert bleiben lassen zu wollen, daher also wie gesagt, eine kleine Konzert-Rezession zu den eigentlich unbeschreiblich großartigen Graveltones, denen ich am 4.April im Goldmark’s beiwohnen durfte  :cool: Wenn ihr die Band nicht kennt, wird es für mich vermutlich sehr schwierig werden euch diese beflügelnde Power wiederzugeben, der einfach alle in dem Raum am diesen Abend erlegen sind, aber ich will es trotzdem versuchen. Und wenn ich euch nur irgendwie dazu bewegen kann, dass ihr euch die Band mal anhört und sie euch vielleicht dann auch mal live anschaut, dann hat sich der Artikel schon gelohnt. Vermutlich hätten mich diese beiden auch so in ihren Bann gezogen, aber auf Grund der Tatsache, dass es noch zwei weitere Vorbands gab, war der gesamte Mob auch schon ordentlich on fire :haha: Und nachdem eine der beiden besagten Vorbands, Namens Buffalo Summer, schon eifrig Blut in das Rock’n’Roller-Herz gepumpt hatte, kamen sie dann endlich. Ein relativ ungleiches Paar, das schon auf der ersten Blick sehr an die White Stripes erinnert, auch wenn keine Frau dabei ist  ;) Aber das Duo nimmt gleich den Raum an sich und spätestens wenn der stämmige Drummer (Mikey Sorbello) direkt sein Set nahezu zerstört und im nächsten Moment in einfühlsamster Art und Weise eines betagten Jazzmusikers mit den Sticks liebkost, ist es einfach Zeit komplett auszurasten. Es war definitiv 1 der großartigsten Konzerte, das ich jemals erlebt habe!!! Und die Jungs, die nachdem sie wirklich eine Stunde alles gegeben haben nochmal für ein paar Hammerzugaben auf die Bühne kamen, werden für ewig in meiner Erinnerung bleiben und haben mich absolut von ihren Live-Qualitäten überzeugt. Doch was für ein Bild schaffe ich jetzt, um euch auch davon zu überzeugen, schließlich bin ich von fast allen Konzerten überzeugt, denn sonst würde ich ja auch nicht hingehen. Stellt euch einen großartigen Gitarristen vor, davon gibt es schließlich genügend und jeder hat einen anderen Geschmack, und zu diesem gesellt sich Bud Spencer hinter das Schlagzeug, der Papierkraniche faltet und diese ganz sanft Richtung Publikum gleiten lässt. Und kurz bevor eure Augen von ihnen ablassen, weil diese Perfektion der Origamikunst den Boden berührt, explodieren sie und verwandeln sich in das krachendste Drumset gespielt von niemand geringerem als Dave Grohl, bei dem jeder Tritt auf die Bassdrum euer Herz weiter belebt…wenn ich so darüber nachdenke, das ist ein sehr gutes Gleichnis *selbstaufdieschulterklopf

:love: eure holzma.de

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