flipflopNachdem ich in meinem letzten Beitrag meinen kompletten seelischen Abfall abgeladen habe und ich so erzogen wurde, immer mit etwas Positivem oder zumindest der Aussicht auf etwas Positives zu schließen, folgt direkt mein Nachtrag in Form eines Reiseberichtes über den kürzlich stattgefundenen Costa Rica Aufenthalt, so nun denn.

 

Gründe zum Schreiben gibt es nun wirklich mehr als genug und wie ich vermutlich auch meine nächste Therapiesitzung eröffnen werde/würde “Womit soll ich nur anfangen..?” Ich fange mal vorne an, gehe dann direkt in den Hauptteil über und werde versuchen mit dem Schluss abzuschließen, hoffe das ist auch in eurem Sinne. Also, angefangen hat alles mit DAS (Anm. der Redaktion: DAS ist kein Artikel, sondern eine Abkürzung), denn Die Abgehalfterten Saftschubsen, die uns von München nach Atlanta begleitet haben, die werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Irgendwo mussten sie die ja auch versteckt halten, es ist schließlich absolut unrealistisch, dass sämtlichen hübschen knackigen Stewardessen für immer frisch bleiben oder/und sich den Piloten angeln, dafür gibt es einfach sowohl zu wenig effektive Mittelchen in der Kosmetik, geschweige denn genügend Piloten :haha: Doch auch wenn ich für in die Jahre gekommene Flugassistentinnen durchaus viel Verständnis aufbringe, müssen die denn alle gleichzeitig in einem Flieger sein? Und wenn schon vier schlechte Laune haben und deren Mundwinkel vermutlich schon komplett beleidigt sind, weil sie ständig nach unten zeigen und Tomatensaft servieren müssen, können dann nicht wenigstens die übrigen gute Laune versprühen? Vermutlich nicht, weil auch gute Laune, seit 9-11 schön brav in kleinen Plastikbeutelchen abgepackte werden muss und max. 100ml schwer sein darf :puh: Nunja, auch wenn die Minen der Damen und das zum ersten und hoffentlich einzigen Mal in meinem Leben erlebte asynchrone Erste-Hilfe-Ballet das zunächst nicht haben vermuten lassen, wir sind heil angekommen und waren dem Paradies somit schon einen großen Schritt näher. Nur noch eben das ein-, aus- und umchecken über den langweiligsten und ebenfalls schlechtgelauntesten Flughafen der USA., mit den meisten unbeholfenen Helfershelfern und dann war es auch geschafft, San José. Eine Stadt mit Hard-Rock-Café kann keine schlechte sein. Schon komisch wie genügsam man wird, sobald die Temperaturen auch das Gemüt wärmer werden lassen. Nach diesem Kurzaufenthalt in der Großstadt und einer weiteren lehrreichen Erfahrung, darüber welche Preise tatsächlich auf einen zukommen, wenn man einen Mietwagen in Costa Rica nicht nur im Internet anschauen, sondern auch tatsächlich fahren will, ging es dann los nach Montezuma, zunächst ohne Rache ;) Wie bringe ich euch bloß diese sagenhafte paradiesische strandgewordene Wohlfühloase am anderen Ende der Welt näher? Ich sach mal so, wenn ihr im Urlaub wirklich mal NICHTS machen wollt oder aber erprobte stuttgarter Palastbesucher seid, dann solltet ihr euch gleich ein Ticket buchen. Ich bin selten so tiefenentspannt gewesen wie dort und ich war schon sehr tiefentspannt in meinem Leben, auch wenn das in letzter Zeit gar nicht mehr so wirkt und meine Erinnerungen daran nach und nach mehr verschwimmen. Doch so schön es da auch war und ich meine Begleitung und die stets neuen Begegnungen genossen habe, komplett aussteigen, mich auf den Bürgersteig setzen, nur Drogen konsumieren, philosophieren und immer wieder neue Armbändchen flechten wollte ich dann doch nicht, dafür ist der Glaube daran das ich mein Leben doch iwie (wieder) in den Griff bekomme noch zu groß. Jedenfalls, habe ich dort zahlreiche wunderschöne Erinnerungen, Bilder und Erfahrungen gesammelt, die mir keiner mehr nehmen kann und für die ich sehr dankbar bin. Um noch einen drauf zu setzen, sind wir dann aber noch mit unserem teuer erstandenen und hart auf die Probe gestellten zweirad-angetriebenen Vehikel an ein anderes wunderschönes Fleckchen Erde, Dschungel ist das Stichwort. Die Befürchtung, dass sich dieser Wendler evtl. auf seiner Promotionreise nach Costa Rica verirrt hatte,  wurde glücklicher Weise nicht bestätigt :nerd: Wobei ich auf diese plötzlich aus allen Ecken kriechenden, lauten, unangenehmen, stets nach Action schreienden und äußerst nervigen amerikanischen Touris durchaus hätte ebenfalls verzichten können. Warum müssen die wirklich IMMER so laut sein?  :oh: Doch kein Amerikaner der Welt hätte mir den Dschungel und die damit verbundene Flora und Fauna jemals verderben können, nicht einmal oiner mit Zuckrguss, Kolibris ich komme  :cool: ENDLICH, Natur pur, Costa Ricas Leitspruch wurde zum Lebensgefühl und zwar während sich die stressigen Touris mit immer waghalsigeren Methoden aus der Höhe stürzten, der ganze Wald für mich/uns, zumindest gefühlt, wie toll ist das denn? Überall kreuchte und fleuchte es, alles (noch) so schön grün – I love it! Und das obwohl ich Schlangen nicht so wirklich mag und ich ständig einer unangenehmen Begegnung ausgesetzt war, das alles war vergessen, Natur in vollen Zügen genießen hieß die Devise. Das hätte auch unser weiteres Reisemotto sein können, denn nachdem wir uns dazu entschlossen haben, meine letzten beiden Tage nochmal am Strand zu frönen, hätte es durchaus die Möglichkeit auf Pilze gegeben und zwar “schenkelwarm” serviert *Pfui Spinne – Die Rede ist von Jacó, wo es sich ganz toll surfen ließe, was ich dank meiner Schulterverletzung, die ich mir bereits in Montezuma beim Sprung von einem Felsen (Anm. der Redaktion: ja, das war unvernünftig und warum hast du das überhaupt gemacht? Ganz einfach, weil ich es kann und es so unglaublich geil war, unbezahlbar!) zugezogen habe, getrost habe sein lassen. Abenteuerlich wurde es auch so genug, denn anscheinend haben sämtliche ehemaligen amerikanischen Highschool-Footballer der Welt, auf Grund des bevorstehenden Super-Bowls, den Weg in eben jene Surferstadt gefunden. Die Tatsache, dass dort der Sextourismus enorm boomt und die Eheringe mit ein wenig Sonnencreme deutlich schneller vom Ringfinger gleiten, beruht sicherlich nur auf einem Zufall. Das war wirklich nicht schön und wurde auch nicht wirklich dadurch besser, dass sich die einheimischen bildhübschen Damen teilweise nur sehr schwer von den aufgetackelten Nutten unterscheiden ließen *WTF :ohoh: Ich sag’ euch, was ich dort gesehen habe, das hat wirklich Narben in der Großhirnrinde hinterlassen und das meiste würde man/Frau auch nicht glauben wenn man es nicht gesehen/erlebt hätte. Wie ich schon gesagt habe, schließe immer mit etwas Positivem ab. Und so kam es, das ich auch auf dem Rückflug von einem Teil DAS begleitet wurde und spätestens als mich eine davon anlächelte und deutsch mit mir sprach, wusste ich, es gibt noch Hoffnung, in diesem Sinne PURA VIDA COSTA RICA :love:

 

:love: eure holzma.de

One thought on “Pura Vida – Reisebericht

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