gaengehoffentlich hat das keiner heimlich mitgefilmt, wie oft ich diesen Satz meistens beherscht und leise und teilweise völlig aufbrausend, laut und wild gestikulierenden zu diversen, nicht nur gelbnummernschildrigen, Vehikelsteurern am vergangenen Wochenende von mir gegeben habe. Sonst bekomme ich wohl noch nachträglich mindestens eine gelbe Karte wegen Unsportlichkeit :haha: Doch zurück zum Thema.

 


1. Gang: Völlig erschöpft reibst du dir den Schlaf aus den Augen. Die Sonne klopft an dein Fenster und da du das noch nicht sehen kannst, bedient sich die liebe Sonne einer List. Bereits am Abend vorher hat sie dafür gesorgt, dass du wie in Trance deinen Wecker stellst. Nunja, die meisten aktivieren zwar hochmodern die Weckfunktion in ihrem Handy, aber es soll tatsächlich auch noch, fast schon ausgestorben geglaubte, Glockenhörer unter uns geben, die immer Batterien für das Uhrkäschtli parat haben :oh: Und sowohl auf die eine als auch auf die andere Weise ist das Ziel dich akkustisch darauf vorzubereiten den Tag zu beginnen. Sobald dieses Signal zwischen Hämmerchen und Amboss eingedrungen ist, erledigt The Sun (das Wortspiel ist wichtig für die MetaTags bei Google) den Rest. Deshalb fällt es uns im Winter auch deutlich schwerer die Gräten zu recken, schließlich herscht in dieser Jahreszeit der kleine Vampir, auf Grund der ausbleibenden Sonne sprechen wir Lichtexperten dann vom sogenannten Twilight :cool:

 


2.Gang: Wie schrieben einst die vier in die Jahre gekommenen Stuttgarter? “Erstmal aufsteh’n, duschen und Kaffee machen, das Ganze vergessen oder einfach d’rüber lachen!” Bei den ersten zwei Punkten stimme ich komplett zu, aber warum um Himmels Willen sollte ich denn dann einen Kaffee trinken, das wäre ähnlich pervers wie vor dem Zähne putzen eine Zigarette zu rauchen, wer macht den so etwas Abartiges, außerdem mag ich doch gar keine braune Plörre *Pfui Spinne – Wie dem auch sei, es wird Zeit, komm’ in die Gänge…

 


3.Gang: Mit Abstand die schwierigste Aufgabe, die Auswahl der richtigen Musik, um ordentlich in Wallung zu kommen. Die Leute wundern sich ja immer warum ich selbst meine persönlich überbrachte Kündigung immer noch mit einem smarten Lächeln entgegen nehmen kann und auch generell eher zu den Frohnaturen dieser Welt gehöre. Neben meiner Erziehung und Grundeinstellung zum Leben, liegt das an Folgendem – die richtige Musikauswahl zur richtigen Zeit und das natürlich nur nach meinen komplett subjektiven Kriterien :love: Bei der Gelegenheit ganz liebe Grüße in die Schweiz, ihr habt mein Repertoire erheblich erweitert *Merci vielmal & G’sunnhai

 


4. Gang: Neben der Tatsache, dass es heutzutage relativ doof wäre mit den Kollegen zu telefonieren, um zu klären was sie denn wohl anziehen werden, habe ich auch einfach keine Lust auf eine 13/17tel Hose und Hausschlappen. Folglich überlege ich mir selbst etwas, meistens fahre ich damit besser. Das drei Tages Seminar bei QVC und meine letzte erfolgreiche Teilnahme bei der Shoppinqueen auf VOX, die unter dem Thema wie kombiniere ich sportlich iberischen Chique mit einer Sunnyboy-Ska-Attitude und bunten Socken wenn ich keinen Hipster-Bartwuchs habe lief, haben mich bestens auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet. Ich muss es unbedingt in den Recall schaffen, nicht wegen Dieter oder den anderen Halbspacken, sondern weil ich schon immer so einen gelben Zettel haben wollte, den kann man prima für den Ausdruck der nächsten Fax-Übersendungs-Bestätigung verwenden, nämlich.

 


5. Gang: Puh ich bin noch nicht einmal aus dem Haus und ich habe schon so viele Gänge benutzt. Und auch wenn der Tag erst startet, kommt jetzt schon bereits das Finish. Brille, Schuhwerk und das RICHTIGE Fahrrad wollen wohlüberlegt ausgewählt werden, doch da schießt es mir in den Sinn. Während ich noch überlege, ob ich die pflaumfarbene Brille wohl zu karrierten Socken und dem silbernen Rennrad kombinieren kann und ob es eine gute Idee ist ein Portugal-Trikot ins Büro anzuziehen, obwohl die CR7-Crew bis jetzt wirklich bescheiden gespielt hat, beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich bin ganz unruhig und das lässt sich leicht prüfen. Ohhhh mein Gott, ich hatte recht, der Hamster des Bruders der Cousine meiner Grundschullehrerin hat heute Geburtstag, immerhin schon sein vierter, und wir alle wissen wie schnell das Zeitliche unsere felligen nachtaktiven fiependen kleinen Vierbeiner segnen kann. Ich hätte doch tatsächlich beinahe vergessen ihm eine hochpoetische, absolut von Herzen kommende und vor Wortwitz nur soooo sprühende Kurzmitteilung via Facebook zu übermitteln. Puhhhh, das ging gerade nochmal gut, vielen Dank 4 this thoughtspillar, Mr Sugarmountain.


Jetzt muss ich aber mal eben auf die Uhr schauen wie spät wir es schon haben, schließlich sollte ich um neun im Büro sein, Glück gehabt erst 8:57 Uhr, das schaff’ ich locker.
Aber jetzt gilt es, auch wenn ich bereits in den letzten geschaltet habe, komm in die Gänge…


Wie gut das mein Rad vorne zwei Zahnräder hat, in diesem Sinne.

 

:love: eure holzma.de

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