adilette…let’s dance, so prangte es auf einem der zahlreichen Stoffbeutel auf dem diesjährigen Greenville-Festival. Und auch wenn da viel Wahres dran ist und es das vergangene Wochenende bestens auf den Punkt bringt, so kann ich es nicht einfach so stehen lassen bzw. muss es um ein paar Sätze ergänzen ;) Denn es war auch sehr großes Damentennis, passender wäre vermutlich vom Damenfußball zu schreiben, aber wer konnte da denn schon wissen, dass wir nach diesem besagten Wochenende erneut Europameisterin sein würden :cool: Doch jetzt nochmal von vorne, Europameisterin wird man/Frau ja auch nicht in einem Tag. Das eigentliche Highlight, neben den Auftritten von Bonaparte, Torche und Kvelertak, wurde mir bereits auf der Hinfahrt offenbart, denn auch wenn ich firm in diesen Ossi-Klischees bin, so gab es auch Heuer einen Grund, um Bauklötze zu staunen. Ich wandelte gerade mal wieder auf den Spuren von dem lockigen Rotschopf Ronald, als es mich überkam. Ich bin froh, dass es dabei blieb und ich meine langersehnten Fastfood-Indigridenzien für mich behalten konnte. Aber es war schwer, sehr schwer, denn Jutta (Name von der Radaktion geändert) und ihr gassi geführtes Frettchen Theobald (ebenfalls geändert, vermutlich Chantalle und Ronny) haben dafür gesorgt, dass ich mindenstens fünf Minuten völlig vergessen habe wie heiß mir eigentlich ist und, dass ich gar keine andere Wahl hatte, als in den neuen Bundesländern dieses Festmahl zu mir zu nehmen, da mein Tank mehr als leer war :afraid: Wie gesagt, ich dachte an nicht Böses und war gerade dabei meine halbe Portion Bio-Pommes ohne Salz und den dazugehörigen Veggie-Burger, mit weniger Brot aber dafür etwas mehr Salat genüsslich und in aller Ruhe zu mir zu nehmen, da kamen Sie und natürlich er nicht zu vergessen. Im kurzen Vorbeihuschen gar nicht so schlimm. Er  gefühlt 1,40 groß, gepflegtes grün-weißes Poloshirt und dümmlichen Gesichtsausdruck und sie, 1,85 groß und blond. Im Grunde genommen nichts Verwunderliches und durchaus Kriterien, weshalb es sich lohnt mal wieder einer Frau hinterher zu schauen. Sie war jedoch hoch schwanger, gefühlt mindestens im 15. Monat und der Bauchnabel hatte sich extremst nach vorne gewölbt. Prinzipiell auch nicht schlimm, ganz im Gegenteil, immer wieder erfreulich das wenigstens ein Teil der Republik nicht nur an den Nachwuchs “denkt”, sondern ihn sogar erschafft. Aber, und du das ist in diesem Fall äußerst gewichtig, über die tattoowierte Tiertatze der Kackbratze, sah von der Seite schon nicht mehr so taufrisch aus, hätte ich vielleicht noch hinwegsehen können, sicherlich eine Jugendsünde, eine verlorene Wette oder evtl. sogar Einstellungskriterium für den Job als Kassiererin bei Aldi, man weiß es nicht. Was jedoch gar nicht geht, und hierbei möchte ich nochmal betonen, dass ich gerade beim Essen war, ich bzw. sie kann doch nicht allen ernstes “voll beladen” in einem transparenten weißen Kleidchen und mit weißem Stringtanga ihre ganz persönliche Junior-Tüte durch die Gegend tragen :puh:   Und zu allem Übel, bringt es dieses Geschöpf auch noch fertig und setzt sich breitbeinig und ohne Schuhe an den Tisch, als gäbe es kein Morgen :uih: Apropos Geschöpf, ich danke hiermit Gott dafür, dass ich hinter den beiden sitzen durfte, denn sonst, ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich getan bzw. wie ich oder/und mein Magen geagiert hätten. Angenommen den Fall, das Restaurant mit dem goldenen M bietet jetzt tatsächlich auch Entbindungen zu ihren Happy-Meals an, dann schreibt das bitte nächstes Mal an die Tür, denn dann verkriech’ ich mich im Bällebad, da kenn’ ich mich bestens aus und fühl’ ich mich wohl, in diesem Sinne.
Ach ja, was das Konzert/Festival anbelangt (ihr könnt euch auch hier die Bilder anschauen), einfach großartig viele tolle Bands, saunette Menschen, einen gediegene Gesamtstimmung, Bombenwetter und ein herlicher Badesee – Kurzum, absolut empfehlenswert und ich bin sehr froh, dass ich am So nach Nick Cave noch ‘n kurzen Abstecher in Berlin gemacht habe, wo ich am liebsten gleich geblieben wäre, denn sonst hätte ich unter anderem folgenden Dialog gar nicht mitbekommen. Er so:”Ey, heute is janz schön am pissen, wa?” Worauf sie, mit ihrem 1,50m Dobermann an der Leine antwortet “Hey, dann lass uns doch in Regen sitzen, das ist so toll und macht Spaß!” – Danke Berlin, die Reaktion wäre in Stuttgart definitiv nicht gekommen *Wutbürgerpack :haha:

:love: eure holzma.de

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