voegelnEs ist jetzt mal wirklich Zeit, schließlich ist soviel passiert in letzter Zeit und das will doch auch festgehalten werden, oder? Ihr fragt euch sicherlich warum ich eine derartig provokante Überschrift für diesen Blogartikel gewählt habe, ist es der alte Revoluter, der noch in mir schlummert und jedes Jahr erneut am ersten Mai zu Tage tritt, der da wieder an die Tastatur geschlichen ist? Nein, es ist einfach die Wahrheit. Biologisch habt ihr es sicherlich anders gelernt, nämlich dass die Made eher eine Leibspeise für die Arbeitgeber der Ornithologen darstellt, aber darauf wollte ich gar nicht hinaus :haha: Vielmehr geht es darum, dass die ma.de nicht gut zu vögeln ist. Ihr versteht jetzt sicherlich besser die Brisanz in dieser Aussage, denn eigentlich geht es nicht etwa darum, das ich dem Koopulieren ansich nicht mächtig bin, sondern vielmehr, dass ich das frühaufstehende Federvieh immer mal wieder gern verapple ;) Nicht selten gelingt es mir nämlich in einer pfeifenden Art und Weise, auf die sogar Ilse Werner neidisch wäre und für die ich bis weit über die Grenzen der Schwabstraße hinaus bekannt bin, trillernden Schabernack zu treiben. Aber auch wenn mir sonst schon so oft dieser kleine Bubenstreich, entstanden aus dem Körper eines erwachsenen Adonis ähnlichen Muskelpaketes, große Freude bereitete, so hatte ich das letzte Mal ein schlechtes Gewissen. Und um dieses wieder etwas in seine Schranken zurück zu weisen, habe ich mich dazu entschieden diesen Beitrag zu schreiben und mich damit bei dem letztens achso sehr aphrodisierten Kohlmeisen Männchen, das mittlerweile vermutlich an schweren Depressionen leidet, zu entschuldigen. Es tut mir wirklich aufrichtig leid, bis dato bin ich immer gut zu vögeln gewesen *rechte Hand in die Höhe streckend, Kleinen Finger und Ringfinger angewinkelt mit Daumen einklemmend und Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt in die Höhe reckend* – aber an diesem Morgen überkam mich einfach mal wieder der Schelm in mir. So kam es, dass ich diesen Piepmatz an der Nase ähhh am Schnabel herumführte. Denn auch wenn mir relativ schnell klar war, dass mein geflügelter Freund in meiner gar lieblichen Stimme sein paarungswilliges Weibchen vermutete, habe ich einfach ganz nonchalant weiter vor mich “hingevögelt” – Das ging ein paar mal hin und her und kurz bevor er mir das Badezimmerfenster gerade durchstoßen wollte, weil der Klang meines Pfeifens in seinen Ohren die Libido antrieb wie einst Kokain den werten Herrn Daum, hörte ich plötzlich auf :uih: Auch wenn ich ihn nicht wirklich sah, dann übrigens auch nicht mehr hörte, kann ich mir nur zu gut vorstellen wie er verdutzt und verzweifelt im Flug versucht hat zu bremsen und vermutlich auch heute noch nach der Kohlmeisenfrau seines, nach wie vor stark pumpernden, Herzens sucht. Daher nochmal in vollster Offenheit, sorry und in Zukunft darf auch wieder gevögelt werden, versprochen, in diesem Sinne!!!

 

:love: eure holzma.de

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