zugminga…diesen Eindruck scheine ich wohl (nach wie vor) auf einige von euch auszustrahlen und um dem ENDLICH mal wieder entgegen zu wirken, habe ich mich heute dazu entschieden die Tasten sanft in das Gehäuse zu drücken, um euch nahezu elfengleich ein paar bedeutungsschwangere Zeilen zu hinterlassen  ;)

 

Ich wollte eigentlich schon viel länger wieder schreiben und nachdem ich gesehen habe, dass der letzte Post schon wieder einen kompletten ereignisreichen Monat her ist, musste ich das jetzt einfach tun.

 

Ich sollte zwar schon längst im Bett sein, zumal ich gestern schon bis drei Uhr morgens wach war, aber nachdem ich die folgenden Worte auf einer bekannten deutschen Seite (www.amazon.de) gelesen habe, dachte ich mir, so viel schwachsinniger kann der Beitrag eines übermüdeten Hobbylyrikers auch nicht ausfallen.

 

Ich suchte eigentlich nach einem Bilderrahmen und stieß auf Folgendes *haha:

 

“Typische Fragen zu den Produkten:

– Ist dieser Mixer leicht zu reinigen?

– Sieht das Tischtuch nach dem Waschen gut aus?

– Ist diese Kuchenform antihaftbeschichtet?”

 

Zunächst das Wichtigste, auch wenn das immer wieder angezweifelt wird und ich mir da  vermutlich an meine eigene, nicht mehr ganz so hübsche symetrisch, Nase zu packen habe (die siebte Klasse, in der ich zu dem Jungen mit der hübschesten Nase gekürt wurde, ist ja auch schon eine Weile her und ich bin fast sicher, dass ich die Preisverleihung nicht selbst durchgeführt habe) :haha: Wo waren wir, ach ja, an die eigene Nase packen, genau. Denn schließlich lasse ich auf der einen Seite immer mehr Interpretationsspielraum durch mein Schweigen zu, aber ganz im Ernst, die Aussage ich solle mich aus meinem Schneckenhaus trauen oder gar den ersten Schritt machen, was ich hiermit übrigens gerade erneut tue, finde ich etwas fehl am Platz. Denn erstaunlicher Weise kann ich momentan mit zahlreichen Leuten bestens kommunizieren, teilweise sogar besser als je zuvor und fühle mich so ausgeglichen wie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr. Mag komisch klingen, erschrickt mich auch selbst immer wieder, weil mir dadurch auch bewusst wird wie lange ich das verdrängt bzw. nich ausgelebt habe, ist aber definitiv so. Und auch wenn in den letzten Monaten sehr viel passiert ist, das mit einem ständig größer werdenden und von Tränen getränkten braunen Haufen “gekrönt” wurde, dann ist auch sehr sehr sehr viel Gutes geschehen, für das ich äußerst dankbar bin. Ich seh’ das als positiven Prozess, den evtl. einige von euch sogar noch vor sich haben, vielleicht irre ich mich da aber auch.

 

Ich, für meinen Teil, kann jedenfalls behaupten, dass mich die letzten Monate enorm gestärkt haben. Erstaunlicher Weise bin ich dadurch gekräftigt(er), weil ich weicher geworden bin und zwar zu mir selbst. Auch das klingt vielleicht komisch, bringt es aber glaube ich relativ gut auf den Punkt. Ich mach’ mir keinen Druck mehr, oder zumindest lang nicht mehr so viel, wie ich das einst getan habe. Ich habe es abgelegt immer aller Welt gefallen zu wollen und mich dadurch selbst wieder lieben gelernt. Ich bin okay so wie ich bin, mit all meinen Macken, Fehlern und Co. und durch diese Erkenntnis kann ich ENDLICH mal wieder aus meinem eigentlichen Potential schöpfen und fühl’ mich frisch fromm fröhlich frei, auch wenn ich nicht Herr Niednagel bin ;) Nicht das mich immer alle kritisiert hätten, ich selbst bin wohl mein größter Kritiker und daher konnte/kann eben auch nur ich selbst etwas daran ändern.

 

Sicherlich gibt es nach wie vor den ein oder anderen Rückschlag zu verkraften und es gibt sie auch, die Momente in denen ich heulend daheim sitze und mich frage wie es zu alldem kommen konnte und für was das alles gut ist, aber danach bleibt nicht mehr die Perspektivlosigkeit, sondern vielmehr die altbewehrte “Stehaufmentalität gepaart mit dem Jetzt-Erst-Recht-Tritt-In-Den-Arsch” und der Neugierde und Freude, auf das was noch kommen mag. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich das vermisst habe bzw. was diese Energie in mir alles bewegen kann und wird und wieviel leichter alles dadurch wird. Vieles in meinem Leben habe ich komplett umgekrempelt, vielleicht sogar umkrempeln müssen und es war/ist teilweise ein sehr steiniger Weg, das ein oder andere mag euch nach wie vor auch nicht sinnvoll erscheinen, manchmal verstehe ich es auch selbst nicht, aber entweder ich lebe dann mit den Konsequenzen oder aber ich ändere etwas daran. Das Entscheidende daran ist, ich mach’ das für niemanden anderes, sondern ganz allein für mich. Und wie sagte einst eine sehr gute Freundin von mir, vergiss das Atmen nicht…tief ein und auch wieder aus. So banal das klingen mag, aber ich lebe dadurch intensiver und das ganz bewusst und es fühlt sich verdammt gut an, trotz des immer wieder auftretenden Schmerzes, in diesem Sinne.

 

:love: eure holzma.de

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