weststreben noch gestrandet auf der Wasensandbank, erreiche ich die Oberfläche vom Tränenmeer. Um dort hinzukommen musste ich deutlich entkräftigt über den von gebrochenen Herzen übersähten Meeresgrund robben. Links eine Seegurke und rechts ein Delfin, der sich nach wie vor darüber ärgert von seinen Säugetier-Kollegen nicht mehr ernst genommen zu werden, weil er urplötzlich nicht mehr mit “ph” sondern mit “f” geschrieben wird. Dazu muss man vielleicht wissen, dass “Delfin” im Tierreich ungefähr den gleichen Stellenwert hat wie Kevin, Torben-Hendrik oder/und Justin. Kurzum, er ist der Gummihammer-Hai unter all den Schwertfischen. Doch weil er hochintelligent ist (Anm. der Redaktion: nicht umsonst ist er viele Jahre lang mein Lieblingstier gewesen), lässt er sich das nicht anmerken, zieht weiterhin brav sein “Lust auf eine Runde Flipper-Shirt” an und kompensiert es durch nächtliche Anrufe bei Stöhrian :haha:

Jedenfalls hab’ ich mich durchgekämpft durch all das kalte unter runterziehende Nass und diese Überflut an Fisch. Ich mag ja Fisch, aber die sind immer so sentimental und anhänglich, manchmal schwimmen sie sogar gegen den Strom und dann schauen sie immer so traurig, obwohl sie angeblich gut drauf sind. Von den Schuppenproblemen wollen wir gar nicht erst anfangen, sonst schreibt mir Fips Asmussen wohlmöglich noch nen Leserbrief :uih: Wie dem auch sei, ich merk’ schon, dass wird jetzt wieder so n luschtiger Text, dabei sollte er doch so ernst und melancholisch werden, aber vielleicht versteht ihr dann mal besser wie ich so ticke. Denn Melancholie ist für mich absolut nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil, nicht umsonst heißt es “traurig schön”, aber das nur so am Rande ;) Wo war ich, ach ja, ich bin wieder aufgetaucht und da kämpfe ich mich nun durch die gefährliche Igluwellen-Brandung und das ich nicht der größte Schwimmer bin, das ist ja auch kein Geheimnis. Und seid gerade weiß ich glaube ich auch woran das liegt, im bzw. unter Wasser kann ich keine Musik hören und das ist für mich wohl die größte Feuerqual(le) :oh: Ich würde ja auf vieles verzichten, aber auf Musik, das kann ich mir absolut nicht vorstellen. Seid heute weiß ich, dass diese sogar als Wellness-Bad für die Seele dienen kann. Beim Konzert des Hechtes Gregor habe ich förmlich gespürt wie die Seele immer wieder auf dem Herzmuskel auf und ab gesprungen ist, sich eine Slackline aus meinen Nervenbahnen gebastelt hat. Ein tolles Gefühl, denn ich liebe Sport, aber auf Dauer auch sehr mühsam und damit möchte ich heute auch schließen. Mit meinem eigenen Zitat, vielleicht schafft es es ja nochmal auf eine Postkarte. Soll heißen, wenn ihr den folgenden Satz iwo mal lest, dann wisst ihr aus wessen Pelikan-Feder er stammt. Und vielleicht erkennt ihr das nicht auf Anhieb, aber die Grundaussage ist positiv, in diesem Sinne. Ahoi Matrosen

Das Eichhörnchen wäre beinahe verhungert. So mühsam hat es sich ernährt!

:love: eure holzma.de

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