Hallo zusammen, was für eine Woche und das direkt als Einstieg, nach der großartigen sechswöchigen Pause/Elternzeit. Doch es war nötig, nicht änderbar und ist geschafft und das obwohl ich nur sehr schweren Herzens meine innig geliebte Familie, bestehend aus meiner Ehefrau, einer Motte und zwei Katzen, „zurücklassen“ musste, weil ich in FFM erneut eine zweitägige Schulung gegeben habe. Es ist alles gut gegangen und dafür bin ich sehr dankbar. Eine Frau zu haben, die einem mit allem was sie hat, versucht so gut es irgendwie geht den Rücken freizuhalten und dir das Vertrauen und Verständnis schenkt, damit du auch deinen anderen „Verpflichtungen“ nachkommen kannst, das ist unbezahlbar und definitiv auch nicht selbstverständlich. Das wurde mir schon in meiner Zeit in Basel klar und das zeigt sich auch jetzt immer wieder.

Da trifft es sich gut, wenn ich einer weiteren alltäglichen Aufgabe nachkomme und nahezu mantraartig, das Katzenstreu unserer vierbeinigen Bewohner mit dem Schäufelchen durchstreife. ;) Das klingt jetzt vielleicht bescheuert und es gehört auch definitiv nicht zu meinen Lieblingsaufgaben, aber ein Gutes hat es dann doch, denn für mich ist es eine Art der Meditation, in der ich mich tatsächlich immer wieder verliere. Wie der Mönch der sein mühevollst und Körnchen für Körnchen erstelltes Sandbild begutachet und ganz zum Schluss wenn alles fertig ist, es vom Wind davon tragen und zerstören lässt. Genau so, oder zumindest sehr ähnlich, fühlt sich das für mich an, wenn ich da mit meinem Schippchen und der kompostierbaren Plastiktüte in der Giottofabrik stehe und spätestens ein paar Stunden später sieht alles genauso chaotisch aus wie davor. Lemmy und Pixie, räumt gefälligst eure Zimmer auf, aber dann stellt man sehr schnell fest, dass dann doch, selbst für zwei domestizierte Haustiere, äußerst anmaßend wäre.

Früher war der Rückzugsort meiner Begierde noch die Dusche, in der ich teilweise bis zu einer Stunde verbringen konnte, um u.a. auf andere Gedanken zu kommen und der Depression zu entfliehen. Aber schon allein wegen der imensen und völlig unnötigen Wasserverschwedung, kann ich das nicht mehr wirklich guten (Ge)wissens verantworten. Und in diesem neuen häuslichen Zentempel, da ist mir schon einiges bewusst geworden. Drei Erkenntnisse möchte ich diesbezüglich zum Besten geben und hoffe, dass ich damit weder altklug noch Yogibär mäßig rüberkomme. :D

Erstens, du wirst nur dann wirklich geliebt werden können, wenn du dich selbst liebst. Zweitens, wenn du einen Partner hast der dich liebt, dann versteht und respektiert er auch alles was du liebst, (nahezu) kompromisslos. Und drittens, wenn beides gegeben ist, wirst du auch mehr, inniger und ehrlicher zurückgeben können als je zuvor.

Fühlt euch geliebt und liebt eure Liebenden, aber vergesst dabei nicht BUNT UND LAUT zu sein und zu bleiben, in dem Sinne.

Eure Holzmade <3

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