Das tut so gut…

Hallo liebe Fangemeinde, ich hatte in den letzten Wochen massive Probleme mit meinem Blog, diversen Updates wollten nicht etc. und es war recht aufwendig alles wieder zu rekonstruieren, doch jetzt ist es geschafft. Ich konnte endlich auf die neueste WordPressversion aktualisieren und jetzt steht auch nichts mehr dem erneuten Schachtelsatz-Massaker im Wege. Kurzum, ich bin wieder zurück und mit mir auch mein Blog. Es wird sicherlich noch die eine oder andere Anpassung geben, aber vorerst müsst/dürft ihr euch damit begnügen. ;)

Ich wollte eigentlich schon letztes Wochenende ENDLICH mal wieder posten, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich da ja noch ein WordPress-Problem habe, um das ich mich bis dato nicht gekümmert hatte. Doch mit solchen Ausreden ist jetzt Schluss und ab jetzt wird wieder getextet, so.

Der Grund, warum ich letztes Wochenende wieder loslegen wollte ist folgender, zunächst war da die erneute Teilnahme an einer der großartigsten Veranstaltung, dem Strongman-Run, für mich der zweite aktive Durchgang. Diesmal auch „nur“ der Fun-Run über sechs Kilometer und dadurch auch mit weniger Hindernissen, aber nicht zuletzt wegen dem „Wetter“, immerhin stolze sechs Grad und Schnee-Hagel am Nürburgring, auch so schon eine Herausforderung. Doch drei andere Dinge waren wichtig. Erstens, die Veranstaltung unversehrt zu überstehen, das wäre schon fast misslungen, da ich direkt an Startlinie böse nach innen umgeknickt bin und zudem komplett ohne Bandage gelaufen bin. Doch meinen ohnehin schon völlig ausgeleierten Bändern sei Dank, konnte ich dennoch weiterlaufen. Das zweite Ziel war es unsere neue Laufgruppe, den „Saufziegen-Treff“ mit allen Teilnehmern, egal ob klein, groß, dick, dünn, jung oder/und alt über die Ziellinie zu bringen, auch das ist uns mit Bravour gelungen. Und zu guter Letzt war unser Ziel Spaß zu haben und davon könnt ihr ausgehen, wenn wir einen Familienausflug machen. :D Ich fasse eben zusammen, alle Ziele erreicht, Performance technisch noch einiges an Luft nach oben und heute morgen direkt für nächstes Jahr angemeldet, dann wieder die regulären 12km. Ihr seht also, auch hier, keine Ausreden mehr.

Als wäre dieses sportliche Großereignis, ein Füllhorn der guten Laune und Liebe auf zwei Beinen, gesteckt in geschnürte Sportschuhe, nicht schon Grund genug zur Freude, wurde mir das große Glück zuteil, nach all den Jahren am Sonntagabend mal wieder in den audio-visuellen Genuss einer meiner Lieblingskapellen zu kommen. Die Band SELIG spielte SELIG in Reutlingen im Franz K. auf und ich hatte bereits im Vorfeld Tickets dafür erworben. Gott sei Dank, denn die Veranstaltung war angeblich ausverkauft. Der eigentliche Plan dabei war es zwei meiner längsten Weggefährten zu deren/unserem 40sten Geburtstag damit zu überraschen, aber just der eine welche, der erst 40 wurde, hat dann leider doch einen Rückzieher gemacht. Tobi, es sei dir gesagt, du hast DEFINITIV was verpasst, auch wenn dein Ersatz das vermutlich nicht ganz so sehen wird, aber dafür ist sie vermutlich einfach zu jung. *haha – Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß und das obwohl oder vielleicht auch gerade weil der Sänger völlig zu recht darauf hingewiesen hat, dass man diesen unikaten Moment nicht mit seinem Smartphone, sondern vielmehr mit seinen Augen und dem Herzen wahr- und mitnehmen solle. Es fiel mir zugegebener Weise schwer und ich habe mich auch nicht ausnahmslos daran gehalten, aber drei Bilder ist, zumindest für meine Verhältnisse, quasi gar nichts und ich respektiere diesen Wunsch vollkommen. Neben den ganzen alten Liedern, wovon ich die meisten erstaunlicher Weise nach wie vor sehr text- und gefühlssicher begleiten konnte, hat mich aber der folgende Satz vom Bassisten am meisten bewegt. Wenn bei einer Band, die deren erstes Album vor 25 Jahren auf den Markt gebracht hat, einfach noch so eine Freude spürbar ist, wenn sie auf der Bühne alles zum Besten geben, und das in einer Stadt wie Reutlingen und einer relative sterilen Kulisse wie dem Franz K., in dem die Meute die Atmosphäre ausmacht und alles gibt, um zu symbolisieren wie sehr die Band vermisst wurde und wie sehr man sich freut, dass sie endlich wieder auf Tour sind und diese dann auch noch eben in besagtem Reutlingen starten, der Bassist unter frenetischem Applaus auf den Sänger zugeht, man ihn nicht versteht, weil die Menge einfach zu sehr tobt und johlt, aber man genau von seinen Lippen diesen einen Satz ablesen kann „das tut so gut“, dann hast du als Publikum ALLES RICHTIG GEMACHT und hoffst, dass du die Band auch auf deren zukünftigen Konzerten imaginär begleiten wirst. <3

Und als wüsste mein Herz ohnehin schon gar nicht wohin mit seinen ganzen Gefühlen und wickelt sich daher aus Respekt in (s)einen samtigweichen und wolligwarmen Schlafsack aus veganer Salami, habe ich bzw. haben wir dann diese Woche ENDLICH auch noch erfahren welche Art Erdenbürger uns vermutlich und hoffentlich ab September auf diesem ganzen Weg begleiten wird. Ihr erfahrt es natürlich als erstes, es wird ein Mädel sein. Und damit können wir die diversen Arbeitstitel zur Seite legen, sie ganz liebevoll und persönlich ansprechen und versuchen ihr die bestmöglichen Eltern zu sein. Der Name steht vermutlich sogar bereits fest und auch daran möchte ich euch teilhaben lassen, sie wird ein Holzmann. *hihi – DAS TUT SO GUT! Mit ganz viel Liebe aus einer verrückten Welt, die LEIDER schon so kaputt und verbraucht ist, aber der ich gerade so viel (er)lebe und jetzt auch hoffentlich auf dem Wege wieder etwas geben kann.

Auch wenn es gar keine passenderen Worte zum Abschluss geben könnte, eine Sache ist mir noch ein persönliches Anliegen, falls wir uns vorher nicht mehr hören, sehen oder/und lesen werden, eigentlich sogar zwei Sachen. Erstens, VIELEN VIELEN LIEBEN DANK für all eure ganzen Glückwünsche, für eure Geschenke, Gaben und euer Erscheinen und das Mitfeiern zu meinem 40sten und meiner persönlichen Playlist. Und zweitens, vergesst bitte nicht die bevorstehende Europawahl, auch oder gerade weil es euch wie eine Pharse vorkommen mag, GEHT BITTE WÄHLEN – 26.05. – danke!

<°//>< Eure euch liebende ma.de <3

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