Ach ja, der Vater Rhein

bevor Gerüchte aufkommen. Nein, das ist nicht mein Sohnemann ;) Vielmehr handelt es sich um meinen Neffen, der da sehnsüchtigst in die Ferne schaut. Ich find’ das Bild aber großartig, weil auch wenn der kleine Mann in dem speziellen Moment ganz angetan und abgelenkt von Vater Rhein ist, klammert er sich dennoch an sein absolutes Lieblingsspielzeug :D Entstanden ist dieses Bild bei einem Spaziergang in der Nähe von Ludwigshafen und ich kann euch sagen, es tut unwahrscheinlich gut mal wieder im Einklang mit Mutter Natur unterwegs zu sein und den Bimbam baumeln zu lassen. In Stuttgart erreicht man/Frau dieses Ziel ja leider zunehmend schwieriger, denn was soll ich sagen, die Bäume sind wech :( Und Wasser, jupp, das haben wir zwar, aber der Neckar ist einfach nicht so imposant und mächtig wie der werte Rhein. Jedoch nicht falsch verstehen, ich liebe meine Schwabenmetropole und mittlerweile spiele ja sogar noch Basketball für sie (Anm. der Redaktion: Gestern schon wieder gewonnen ;) ), aber hin und wieder freue ich mich auch mal wieder was anderes zu sehen. Und wenn ich dabei sogar noch Bilder machen darf, dann geht’s mir richtig gut und ich den meisten Fällen nehm’ ich den Elan sogar mit in die darauffolgende Woche. Apropos “mitnehmen”, was ich vom Wochenende auch noch mitgenommen habe ist ordentlicher Muskelkater und jede Menge blaue Flecken :cool:

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Immer dieses Retro-Gefasel

Mist, gleich nachdem ich heute Morgen aufgestanden bin, ist’s mir eingefallen Omi hat Heute Geburtstag :oh: Alles kein Problem, schließlich hab’ ich mir den Termin schon vor Längerem in meinen Kalender eingetragen. Dieser wird mittlerweile mit Smartphone, Büro- und Heimkalender synchronisiert und weist mich geistesgegenwärtig darauf hin, dass Heute noch was ansteht, nämlich Omis Geburtstag. Dann muss ich ja nur noch eben mit der neusten FB-App oder über den Browser direkt auf Facebook und ihr gratulieren ;) Doch die Erleuchtung lässt nicht lange auf sich warten und mir fallen haufenweise Fahrradunterschlupfmöglichkeiten aus dem immer grauer werdenden Haupthaar, Eiderdaus meine Lieblings-Omi (zugegebner Weise, ich habe nur noch die eine) ist ja gar nicht bei Fratzebuch, oh Schreck und nu :ohoh: Wie konnte das denn passieren, das sollte sich doch mittlerweile auch bis Thüringen rumgesprochen haben, dass die Wahrscheinlichkeit Beglückwünschungen von Enkeln rechtzeitig zu erhalten immens ansteigt, wenn man/Frau sich bei der blau-weißen Social-Network-Mafia registrieren lässt. Nur weil die betagte Dame über 90 ist…Ne, also wirklich, wenn sie von mir Glückwünsche haben möchte, dann muss sie mir schon auch ein Stück weit entgegenkommen, das ist doch nicht zuviel verlangt :suspect: Geht die denn wirklich davon aus, dass ich, ein moderner junger Mann, der sämtliche Mittel und Wege des modernen Zeitalters nutzt, einen Brief schreibt oder gar zum Telefon greift? Wobei, Momentchen mal, ich glaube, dass mein apfelartiges (Sm)artphone sogar telefonieren kann, aber lieber auf Nummer sicher gehen. Ich bestell’ mir lieber Mal noch so eins mit dem das früher auch immer bestens funktioniert hat bei Ebay. Da ganz schnell per PayPal bezahlen, die Bewertung abgeben bevor die Ware da ist und darauf vertrauen, dass die heißersehnte Ware rechtzeitig bei mir ankommt, dann bin ich für den nächsten Geburtstag bestens vorbereitet, nur noch eben schnell die Nummer googlen “Omi Holzmann wohnhaft in Thüringen” – Mist, keine Treffer, das ist aber auch wie verhext :uih:

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Immer diese graue Suppe

manchmal kann es so einfach sein Farbe ins Leben zu bringen und an anderen Tagen, da kann man/Frau sich bemühen wie er/sie will, da saugt einen der Farbschlurf (ehemalige Werbefigur von Fuji) einfach aus. Prinzipiell hat es das pusierliche Tierchen ja eher auf Fotos abgesehen, aber ich bin überzeugt davon, dass der auf den ersten Blick so harmlos wirkende “Rüsselstaubsauger auf vier Beinen “, es hin und wieder ubnd grad in letzter Zeit auch auf meine komplette Wahrnehmung abgesehen hat :suspect: Um so mehr freue ich mich natürlich, wenn mich einzelne Sonnenstrahlen, wie es gestern tatsächlich mal wieder welche gegeben hat, aus dem tristen Alltag entreißen und einem zeigen, dass es auch noch was anderes gibt. Prompt ist wieder Tatendrang, der sich in letzter Zeit immer häufiger in mir zwischen Milz/Leber und Schweinehund versteckt, in mir aufgestiegen und hat mich förmlich angeschrien “Alter, hör’ endlich auf zu jammern und mach’ halt was!” Und er hat ja so recht, dieses ständige Gejammer, wobei sich das bei mir eigentlich wirklich in Grenzen hält, bringt doch keinem was. Und es bringt halt eben auch nichts, wenn man/Frau unzufrieden ist und darauf wartet, dass es plötzlich und vor allem von alleine besser wird bzw. sich komplett verändert :uih: Den einen Schweinhund hab’ ich ja schon äußerst erfolgreich in süß-saurer Soße ertränkt und verschlungen, denn dass ich zuwenig Sport mache, das kann ich seit einigen Monaten wahrlich nicht mehr behaupten. Zweimal Training, einmal Pilates (Anm. der Redaktion: Nein, das ist nicht schwul, sondern extrem anstrengend und effektiv) und dann noch Spiele am Wochenende, das lastet einen ohnehin sehr beschäftigten knapp vierzig Jährigen dann doch ganz schön aus :afraid: Doch der Sport ist zwar eine gute Abwechslung und kompensiert eine Menge, ebenso wie die werte und innig geliebte Ehefrau, die übrigens NIE meinen Blog liest, aber irgendwie dann doch nicht alles. Ich hab’ mich also schlussendlich dazu entschlossen mein Gewerbe anzumelden und wieder was Kreatives nebenher zu machen. Auch wenn’s zeitlich sicherlich etwas eng wird. Wo ein Wille – da auch ein Weg und in meinem speziellen Fall, sprechen wir da von einer vierspurigen Autobahn – So let’s go!!!

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JA, ich lebe noch…

um mal die momentan am häufigsten gestellte Frage zu beantworten. Das neue Jahr hat angefangen, wozu ich euch auch von dieser Seite nochmals recht herzlich begrüßen möchte, und der vergangene Urlaub kann sogar auch wirklich mal so bezeichnet werden. Denn erstens hatten wir tatsächlich beide frei und zweitens hatten wir endlich mal die Zeit, um neben den ganzen zu erledigen Sachen, nichts zu tun :cool: Doch nun ist sie rum, die vertraute und Kräfte schöpfende Zweisamkeit, der Alltag hat uns schon wieder voll in seinem Bann und es stehen große und Nerven raubende Projekte an, irgendwo muss das Geld ja auch herkommen :suspect: Gestern wollten wir uns jedoch mal wieder eine Auszeit, wenn auch eine deutlich kürzere, gönnen und haben beschlossen Heidi Klum und Dieter Höness ‘nen Besuch abzustatten. Naja, zumindest fast, eigentlich sind wir ihnen nur in ihr aktuelles Lieblingsrestaurant gefolgt, für das sie erst kürzlich ihre Seele verkauft haben und das neulich erst mit dem heißbegehrten M in Gold ausgezeichnet wurde  :uih: Das aus diesem Kurztripp sowohl eine Zeit- als auch Ortreise entstehen wurde, damit hat wohl keiner gerechnet. Ich weiß nur, dass ich das nächste Mal wenn ich Heimweh nach Berlin haben sollte, gar nicht lange darüber nachdenken muss wie und wann ich am schnellsten zurück in die Hauptstadt flüchte, sondern mich einfach sonntags abends ins Auto oder die U-Bahn setze und nach Wangen fahre. Die Immigrationsgrenze wurde sogar durch eine Bayerin und einen Halbportugiesesn deutlich gedrückt und wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann wär’ ich davon ausgegangen das wir uns in Neukölln befinden. Das stört mich grundsätzlich keineswegs, aber wenn du selbst an der Kasse mit “Alter” angesprochen wirst, oder zumindest Blicke erhältst die dir das assozieren und die Thekentuse lieber mit dem mit dem Muskeln übersäten OrientLatino chakert als uns zu bedienen, dann fragt man/Frau sich ja schon… :oh: Aber warum sollten wir auch die fleißigen und unter Garantie besser verdienenden Gastarbeiter davon abhalten wollen mit ihrer leibeigenen Familie mal schick Essen zu gehen? Wenn sich so affektierte naive Akademiker, wie ich einer bin, denken, dass sie am Sonntag ganz alleine beim Candle-Light-Dinner mit der Holden und BigMac bzw. RoyalTS in der Hand ganz ihrem wohlverdienten Wochenende hingeben können, dann müssen sie eben kommen, wenn im TV gerade Dschunglecamp oder/und DSDS läuft. Auf die Idee hätte ich auch wirklich von alleine kommen können :D Vermutlich hätte ich mir dann sogar aussuchen können an welcher  der zahlreichen leeren Kassen ich mich anstellen möchte. Wobei, die Hälfte der Belegschaft hat bestimmt den kompletten Jahresurlaub verbraucht, um diesen Showkonzepten zu fröhnen. So, damit hätte ich erst einmal (wieder) sämtliche Vorurteile bestätigt und kann die neue Woche besser angehen lassen, in dem Sinne.

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Wat denn für ‘ne Schuldisko?!

die Tage ziehen gerade mal wieder so ins Land und ich bin heilfroh, dass ich momentan einfach mal den BimBam baumeln lassen kann, da ich “Urlaub” habe. Ich schreib’ das Wort deshalb in der Verniedlichung von ornithologischen Extremitäten, weil es ‘ne janze Menge zu erledigen gibt. Aber wer wird schon klagen wenn er endlich mal wieder frei hat, üch nüsch :uih: Janz im Jegenteil, ich hab’ mir fest vorgenommen, dass ich die Zeit möglichst sinnvoll nutzen werde und bisher ist mir das auch gelungen. Nun gut, über die Sinnfälligkeit vom halbstündigen rollieren (das heißt wirklich so) von Münzen in Banken lässt sich streiten, aber das lassen wir jetzt mal lieber :ohoh: Ich kam mir jedenfalls vor wie ein Kleinkind, das Kaufladen spielt, als mir die nette Dame von der Post die Plastikschablonen zum sortieren des Münzgeldes mitsamt des benötigten Papieres in die Hand gedrückt hat…
Doch nun zum eigentlich Thema SCHULDISKO :haha: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, um auf diese prikäre Problematik aufmerksam zu machen. Die meisten werden damit ja wohl eher positive Ereignisse, wie den ersten Kuss, die erste Tüte, Stehblues etc. verbinden, aber das meine ich diesem Fall alles nicht. Es geht vielmehr um das triebgesteuerte Treiben diverser Dreibeiner in Düsseldorf, die vermutlich etwas zu tief ins Glas geschaut haben und ihr Partylöwentum mal unter Beweis stellen wollen, wenn sie jetzt schon mal aus ihrem sonst so tristen Alltag entkommen konnnten. Anders kann ich mir zumindest das Verhalten dieser Männerhorden (die anwesenden Frau waren leider nicht viel besser) in Düsseldorf in den “angesagten” Spielunken nicht erklären :afraid: Warum sollte ich denn sonst als erwachsener Mann Frauen vor der Toilette abfangen und sie mehr gewollt als gekonnt dazu bedrängen, dass sie sich unter erschwerten Bedingungen limboartig unter meinen schlaffen wabbrigen Unterarmen hindurch bewegen sollen? Und kaum bin ich mit dieser erbärmlichen Anmache, mit der ich vermutlich nicht einmal meine treuliebende daheim sitzende Ehefrau damals rumbekommen hätte, gescheitert, renne ich mit hochgerissenen Armen zu den Klängen von Reinhard Fendrichs Macho Macho auf den Spielplatz für Mitvierziger und gebe alles, was ich mit meinem Alter eben noch geben kann :oh: Auch wenn ich an dem Abend/in der Nacht selbst nicht mehr ganz nüchtern war, bin ich mehr als froh, dass ich nur stiller Betrachter dieses Schauspiels wurde, ich kam mir wirklich vor wie sich unsere Lehrer früher eben bei der Schuldisko gefühlt haben müssen.
Da man/Frau aber Blogbeiträge immer mit etwas Positivem beenden sollte, möchte ich euch an meinen herbst- winterlichen Impressionen vom Monrepos in Ludwigsburg teilhaben zu lassen, viel Vergnügen und noch eine gute Woche.

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