Immer diese graue Suppe

manchmal kann es so einfach sein Farbe ins Leben zu bringen und an anderen Tagen, da kann man/Frau sich bemühen wie er/sie will, da saugt einen der Farbschlurf (ehemalige Werbefigur von Fuji) einfach aus. Prinzipiell hat es das pusierliche Tierchen ja eher auf Fotos abgesehen, aber ich bin überzeugt davon, dass der auf den ersten Blick so harmlos wirkende “Rüsselstaubsauger auf vier Beinen “, es hin und wieder ubnd grad in letzter Zeit auch auf meine komplette Wahrnehmung abgesehen hat :suspect: Um so mehr freue ich mich natürlich, wenn mich einzelne Sonnenstrahlen, wie es gestern tatsächlich mal wieder welche gegeben hat, aus dem tristen Alltag entreißen und einem zeigen, dass es auch noch was anderes gibt. Prompt ist wieder Tatendrang, der sich in letzter Zeit immer häufiger in mir zwischen Milz/Leber und Schweinehund versteckt, in mir aufgestiegen und hat mich förmlich angeschrien “Alter, hör’ endlich auf zu jammern und mach’ halt was!” Und er hat ja so recht, dieses ständige Gejammer, wobei sich das bei mir eigentlich wirklich in Grenzen hält, bringt doch keinem was. Und es bringt halt eben auch nichts, wenn man/Frau unzufrieden ist und darauf wartet, dass es plötzlich und vor allem von alleine besser wird bzw. sich komplett verändert :uih: Den einen Schweinhund hab’ ich ja schon äußerst erfolgreich in süß-saurer Soße ertränkt und verschlungen, denn dass ich zuwenig Sport mache, das kann ich seit einigen Monaten wahrlich nicht mehr behaupten. Zweimal Training, einmal Pilates (Anm. der Redaktion: Nein, das ist nicht schwul, sondern extrem anstrengend und effektiv) und dann noch Spiele am Wochenende, das lastet einen ohnehin sehr beschäftigten knapp vierzig Jährigen dann doch ganz schön aus :afraid: Doch der Sport ist zwar eine gute Abwechslung und kompensiert eine Menge, ebenso wie die werte und innig geliebte Ehefrau, die übrigens NIE meinen Blog liest, aber irgendwie dann doch nicht alles. Ich hab’ mich also schlussendlich dazu entschlossen mein Gewerbe anzumelden und wieder was Kreatives nebenher zu machen. Auch wenn’s zeitlich sicherlich etwas eng wird. Wo ein Wille – da auch ein Weg und in meinem speziellen Fall, sprechen wir da von einer vierspurigen Autobahn – So let’s go!!!

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JA, ich lebe noch…

um mal die momentan am häufigsten gestellte Frage zu beantworten. Das neue Jahr hat angefangen, wozu ich euch auch von dieser Seite nochmals recht herzlich begrüßen möchte, und der vergangene Urlaub kann sogar auch wirklich mal so bezeichnet werden. Denn erstens hatten wir tatsächlich beide frei und zweitens hatten wir endlich mal die Zeit, um neben den ganzen zu erledigen Sachen, nichts zu tun :cool: Doch nun ist sie rum, die vertraute und Kräfte schöpfende Zweisamkeit, der Alltag hat uns schon wieder voll in seinem Bann und es stehen große und Nerven raubende Projekte an, irgendwo muss das Geld ja auch herkommen :suspect: Gestern wollten wir uns jedoch mal wieder eine Auszeit, wenn auch eine deutlich kürzere, gönnen und haben beschlossen Heidi Klum und Dieter Höness ‘nen Besuch abzustatten. Naja, zumindest fast, eigentlich sind wir ihnen nur in ihr aktuelles Lieblingsrestaurant gefolgt, für das sie erst kürzlich ihre Seele verkauft haben und das neulich erst mit dem heißbegehrten M in Gold ausgezeichnet wurde  :uih: Das aus diesem Kurztripp sowohl eine Zeit- als auch Ortreise entstehen wurde, damit hat wohl keiner gerechnet. Ich weiß nur, dass ich das nächste Mal wenn ich Heimweh nach Berlin haben sollte, gar nicht lange darüber nachdenken muss wie und wann ich am schnellsten zurück in die Hauptstadt flüchte, sondern mich einfach sonntags abends ins Auto oder die U-Bahn setze und nach Wangen fahre. Die Immigrationsgrenze wurde sogar durch eine Bayerin und einen Halbportugiesesn deutlich gedrückt und wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann wär’ ich davon ausgegangen das wir uns in Neukölln befinden. Das stört mich grundsätzlich keineswegs, aber wenn du selbst an der Kasse mit “Alter” angesprochen wirst, oder zumindest Blicke erhältst die dir das assozieren und die Thekentuse lieber mit dem mit dem Muskeln übersäten OrientLatino chakert als uns zu bedienen, dann fragt man/Frau sich ja schon… :oh: Aber warum sollten wir auch die fleißigen und unter Garantie besser verdienenden Gastarbeiter davon abhalten wollen mit ihrer leibeigenen Familie mal schick Essen zu gehen? Wenn sich so affektierte naive Akademiker, wie ich einer bin, denken, dass sie am Sonntag ganz alleine beim Candle-Light-Dinner mit der Holden und BigMac bzw. RoyalTS in der Hand ganz ihrem wohlverdienten Wochenende hingeben können, dann müssen sie eben kommen, wenn im TV gerade Dschunglecamp oder/und DSDS läuft. Auf die Idee hätte ich auch wirklich von alleine kommen können :D Vermutlich hätte ich mir dann sogar aussuchen können an welcher  der zahlreichen leeren Kassen ich mich anstellen möchte. Wobei, die Hälfte der Belegschaft hat bestimmt den kompletten Jahresurlaub verbraucht, um diesen Showkonzepten zu fröhnen. So, damit hätte ich erst einmal (wieder) sämtliche Vorurteile bestätigt und kann die neue Woche besser angehen lassen, in dem Sinne.

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Wat denn für ‘ne Schuldisko?!

die Tage ziehen gerade mal wieder so ins Land und ich bin heilfroh, dass ich momentan einfach mal den BimBam baumeln lassen kann, da ich “Urlaub” habe. Ich schreib’ das Wort deshalb in der Verniedlichung von ornithologischen Extremitäten, weil es ‘ne janze Menge zu erledigen gibt. Aber wer wird schon klagen wenn er endlich mal wieder frei hat, üch nüsch :uih: Janz im Jegenteil, ich hab’ mir fest vorgenommen, dass ich die Zeit möglichst sinnvoll nutzen werde und bisher ist mir das auch gelungen. Nun gut, über die Sinnfälligkeit vom halbstündigen rollieren (das heißt wirklich so) von Münzen in Banken lässt sich streiten, aber das lassen wir jetzt mal lieber :ohoh: Ich kam mir jedenfalls vor wie ein Kleinkind, das Kaufladen spielt, als mir die nette Dame von der Post die Plastikschablonen zum sortieren des Münzgeldes mitsamt des benötigten Papieres in die Hand gedrückt hat…
Doch nun zum eigentlich Thema SCHULDISKO :haha: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, um auf diese prikäre Problematik aufmerksam zu machen. Die meisten werden damit ja wohl eher positive Ereignisse, wie den ersten Kuss, die erste Tüte, Stehblues etc. verbinden, aber das meine ich diesem Fall alles nicht. Es geht vielmehr um das triebgesteuerte Treiben diverser Dreibeiner in Düsseldorf, die vermutlich etwas zu tief ins Glas geschaut haben und ihr Partylöwentum mal unter Beweis stellen wollen, wenn sie jetzt schon mal aus ihrem sonst so tristen Alltag entkommen konnnten. Anders kann ich mir zumindest das Verhalten dieser Männerhorden (die anwesenden Frau waren leider nicht viel besser) in Düsseldorf in den “angesagten” Spielunken nicht erklären :afraid: Warum sollte ich denn sonst als erwachsener Mann Frauen vor der Toilette abfangen und sie mehr gewollt als gekonnt dazu bedrängen, dass sie sich unter erschwerten Bedingungen limboartig unter meinen schlaffen wabbrigen Unterarmen hindurch bewegen sollen? Und kaum bin ich mit dieser erbärmlichen Anmache, mit der ich vermutlich nicht einmal meine treuliebende daheim sitzende Ehefrau damals rumbekommen hätte, gescheitert, renne ich mit hochgerissenen Armen zu den Klängen von Reinhard Fendrichs Macho Macho auf den Spielplatz für Mitvierziger und gebe alles, was ich mit meinem Alter eben noch geben kann :oh: Auch wenn ich an dem Abend/in der Nacht selbst nicht mehr ganz nüchtern war, bin ich mehr als froh, dass ich nur stiller Betrachter dieses Schauspiels wurde, ich kam mir wirklich vor wie sich unsere Lehrer früher eben bei der Schuldisko gefühlt haben müssen.
Da man/Frau aber Blogbeiträge immer mit etwas Positivem beenden sollte, möchte ich euch an meinen herbst- winterlichen Impressionen vom Monrepos in Ludwigsburg teilhaben zu lassen, viel Vergnügen und noch eine gute Woche.

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Herbst-de/im-pressionen

Wenn das mal nicht der Inbegriff von Trostlosigkeit ist. Okay, ich geb’s zu, momentan hätte ich wohl so ziemlich alles dafür verwenden können. Vermutlich hätten die meisten selbst beim Anblick der griechischen Flagge angefangen zu flennen, oder zumindest versucht ein paar Scheine in den Monitor zu stecken :puh: Aber warum denn eigentlich, es stehen so viele gute Dinge bevor, zahlreiche sagenhafte Konzerte, der Weihnachtsmarkt und vor allem die wohlverdienten Ferien. Aber entschädigt das tatsächlich für völlig überfüllte Städte, lauter depressive Menschen, die völlig am Rad drehen und das nach Hause kommen bei kuhfinschterer Nacht, obwohl gerade noch erst Teatime gewesen ist? Ich denke schon, denn neben der Tatsache dass die Welt so furchtbar ungerecht ist, natürlich vorwiegend zu einem selbst, gibt es auch bei solchen Bedingungen den ein oder anderen Lichtstrahl, der einen weiter motivieren sollte ;) Daher hören wir jetzt alle sofort auf mit Trübsal blasen und der ewigen Beschwererei freuen uns stattdessen über gesellige/lauschige Pokerabende, holen das 24 teilige Puzzle, das wir nach wie vor nicht beendet haben, weil wir schlichtweg das vierte Eckteil nicht finden konnten :suspect: aus dem Schrank und schon haben wir wieder eine Beschäftigung, zumindest für geraume Zeit. Oder aber ihr macht’s wie ich, gebt klugscheißerische Ratschläge. weil euch selbst nichts einfällt, nehmt euch alles mögliche vor, geht dann aber zur Arbeit, kommt wieder nach Hause und schlaft, nicht zuletzt auf Grund sportlicher Betätigung, einfach auf der Couch ein und wacht völlig verdreht mitten in der Nacht eben dort wieder auf. Doch wenn mir das momentan passiert, dann liegt da mittlerweile meine Frau neben mir und alles ist nur noch halb so schlimm und motiviert mich selbst auf diese Weise. Wenn keine Frau/Mann zur Hand/Couch ist, dann könnt ihr diese/diesen auch wahlweise durch ein Haustier, das Lieblingsstofftier, eure Kuscheldecke oder vielleicht auch einfach eine Wärmflasche ersetzen :afraid: in dem Sinne.

ps: der nächste Blogbeitrag wird wieder fröhlicher, versprochen. Aber es gibt eben auch solche Tage.

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Auf Schienen…

..da wär’ mir das Leben viel zu einfach und geradlinig.

Es hat schon Vorteile, wenn man(n) Freitag des Nächtens bei Regen durch Stuttgart schlawiniert und glücklicher Weise noch ‘ne Kamera am Start hat, um die vorliegende Atmosphäre festhalten zu können. Ich kann euch aber auch sagen, dass das büschn übriggebliebene Blut im Alkohol :uih: nicht gerade zur Qualität und Tiefenschärfe des Bildes beiträgt ;) Dafür denke ich, dass es für mich bzw. meine Art spricht wenn ich mich auch nachts um 2:00 Uhr auf die Gleise stelle und selbst bei Regen noch die Kamera zücke bevor ich mich müde in die wohlverdiente Heia bette. Zu der euphorischen Stimmung, die mich in diesem Moment beflügelt oder vielmehr geerdet hat, haben zwei großartige und (alt)bekannte Bands beigetragen, denen ich im Goldmarks lauschen und als Fotograf beiwohnen durfte (siehe Fotos hier) :star:
Doch was wollte ich eigentlich erzählen, ach ja die “Schienengeschichte”, Heute is mal Zeit sich ordentlich auszukotzen. Also, zur Zeit zeigt sich einfach immer wieder, dass man/Frau noch soviel Zeit, Liebe und Geduld in die Organisation von Dingen stecken kann, ein Satz trifft schlichtweg immer zu “erstens kommt es anders und auch wenn du noch so umfangreich drüber nachdenkst..” oder so ähnlich :suspect: Ich kann euch sagen, auch wenn ich mich riesig und seit Ewigkeiten auf den großen Tag im Oktober freue, ich bin heilfroh wenn das alles rum ist. Das Wichtigste, weshalb dieser ganze Aufwand quasi betrieben wird und sich das Leben um fast nichts anderes mehr dreht, ist doch, dass ich mein Mädel von Herzen liebe, sie zu mir gehört und ich das der ganzen Welt zeigen will. Nun hat die ganze Welt vermutlich keinen Platz auf unserer Feier und auch wenn Excel unbeschränkt viele Zeilen anbietet, wäre es äußerst umständlich eine Kuchenliste für das besagte Klientel zu erstellen, also findet alles in einem etwas kleinerem Rahmen statt. Da geht’s dann schon los, wer gehört denn zum erlesenen Kreis der Hochzeitsgesellschaft, die Familie das ist klar, zumindest in den meisten Fällen. Die Trauzeugen und besten Freunde? Jawohl, die auch und deren Partner gehören selbstverständlich auch dazu, wenn Kinder da sind, die natürlich auch. Die langjährigen Weggefährten? Absolutes Ja, aber nach wievielen Jahren hat man/Frau sich diesbezüglich disqualifiziert? Reicht einmal im Jahr zum Geburtstag anzurufen, um dem “erlesenen Kreis” anzugehören? Was ist mit Leuten, mit denen mal schon ‘ne supergeile Zeit aber schon seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr hatte? Ihr seht schon, das sind so viele Wenns und Abers, das ufert relativ schnell aus und egal wie du dich entscheidest, du wirst es nie allen rechtmachen können. Fakt ist jedoch und da sind wir wieder beim wichtigsten Punkt “ich lieb’ mein Mädel über alles und wir gehören zusammen und das, wenn es denn klappt, für immer” – leider gerät dieser Aspekt aber während den Vorbereitungen immer wieder aus dem Blickfeld, leider.

:love: eure holzma.de

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